kizuna-in-berlin

Projekt Kizuna (Band der Freundschaft): Anteilnahme vor Ort in Japan

Siebenter Kizuna-Einsatz im Mai 2016

Vom 12. bis 24. Mai 2016 fand der siebente Einsatz in Nordost-Japan in den Provinzen Iwate- und Fukushima- ken statt. Schwerpunkt war diesmal, 5 Jahre nach der großen Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe alle Orte wiederaufzusuchen, an denen Kizuna-in-Berlin seit 2011 tätig war oder noch ist, um dort weiter mit den Betroffenen in Kontakt zu bleiben und sich zugleich ein genaues Bild über den Stand der Wiederaufbauarbeiten zu machen.
In diesem Sinne besuchten wir zusammen mit unserem japanischen Partner Tono Magokoro Net (TMN) unter anderem die Küstenstätte Ôtsuchi, Kamaichi, Ôfunato, Rikuzentakata und Kesenuma sowie Osabe und Kamiosabe. Wir sprachen mit Bewohner der provisorischen Siedlungen sowie Mitarbeitern der städtischen Verwaltungen und der vor Ort tätigen Hilfsorganisation, um zu erkunden, wo und welcherart Unterstützung aus Deutschland weiterhin hilfreich ist. Demnächst ist geplant im Rahmen eines Vortrags bei der Berliner Deutsch-Japanischen Gesellschaft darüber näher in informieren.

Der Stand des Wiederaufbaus ist je nach Zerstörungsgrad sehr unterschiedlich. In Städten wie Ôtsuchi oder Rikuzentakata, in denen der größte Teil aller Gebäude, inklusive Schulen und Rathäusern vom Tsunami hinweggespült wurde, wird der Aufbau sicher noch 5 bis 10 weitere Jahre erfordern.

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links: Deichbau in Rikuzentakata-Stadt; rechts: Aufschüttungsarbeiten Ôtsuchi-Stadt

Gut von der Bevölkerung angenommen sind die von uns unterstützten und beim Bau koordinativ begleiteten Gebäude (Werkstatt für behinderte Menschen in Ôtsuchi sowie Berlin-Haus und benachbarter Obstgarten in Kamiosabe), die wir ebenfalls besuchen konnten.

Während des Aufenthaltes in Tôno wurde zugleich die Endauswahl der Schüler für das vierte Tsubasa-Projekt durchgeführt und in Komedori Volontärarbeit geleistet.
Im Anschluß besuchten wir im Fukushima-ken die nahe der nuklearen Evakuierungszone gelegene Stadt Soma und übergaben im dortigen Rathaus eine Grußbotschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Herrn Michael Müller. Berlin und Soma sind durch Soma-Kinderorchester, dessen Enstehung durch die Berliner Philharmoniker und die Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) eng verbunden (siehe letzter Beitrag unten).
Der Vizebürgermeister von Soma ermögliche uns einen weitreichenden Einblick in den Stand der Wiederauf- bauarbeiten in der Stadt Soma und die gegenwärtige Situation und den Stand der Dekontaminierungsarbeiten in der Evakuierungszone, die wir gemeinsam mit dem Auto durchqueren konnten.

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links: Bodendekontaminierung nahe Namie; rechts: Gedenkstätte für die 500 Tsunami-Opfer von Soma

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Soma-Stadt (links: Neu erbaute Häuser; rechts: Vorratshalle zur Vorsorge für zukünftige Katastrophen)

Einen detaillierten, bebilderten Bericht mit vielen Hintergrund- informationen können Sie hier lesen.

Frank Brose, Kizuna in Berlin e.V. , Juni 2016

Konzert des Soma-Kinderorchesters am 13. 03. 2016 in Leipzig

Anlässlich des fünften Jahrestages der Dreifach-Katastrophe in Nordostjapan kam das Soma-Kinderorchester auf Einladung des Japanisch-Deutschen Zentrums nach Berlin und trat in Berlin (im Kammermusiksaal der Philharmonie und im Japanisch-Deutschen Zentrum) und in Leipzig in der Thomaskirche vor begeistertem Publikum in drei Konzerten auf.
Die Stadt Soma, nur 45 km vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi entfernt, wurde sowohl vom radioaktiven Fallout betroffen, als auch vom Tsunami schwer verwüstet. 448 Menschen fanden den Tod und über 3400 Häuser wurden ganz oder teilweise zerstört.
Auch die Mitglieder des Soma-Kinderorchesters sind u. a. traumatisierte Kinder, die ihr Zuhause durch den Tsunami verloren und in provisorischen Unterkünften leben müssen. Ein IPPNW-Benefizkonzert beim Musikfest 2012 sorgte für die finanzielle Basis zur Gründung von El Sistema Japan und dem Soma Children´s Orchestra und das gemeinsame Musizieren im Orchester gab und gibt ihnen nun die Zuversicht, nach vorne schauen zu können.
Ein großer Wunsch der Kinder war an der Wirkungsstätte und vor dem Grab von Johann S. Bach in der Thomaskirche in Leipzig spielen zu können. Kizuna-in-Berlin unterstützte, wie auch viele Mitglieder der DJG Berlin, die Fahrt nach Leipzig finanziell und 2 Kinzuna-Mitglieder begleitete das Orchester von Berlin nach Leipzig und zurück.

Frank Brose, Kizuna-in-Berlin e.V., 21.03.2016

Stilles Gedenken am 11. 03. 2016

Am 11. März 2016 jährte sich die große Erdbeben-, Tsunami- und Nuklearkatastrophe in Japan zum fünften Mal. Auch jetzt ist der Alltag noch nicht wieder in den Dörfern und Städten an der Küste und um das havarierte Atomkraftwerk eingekehrt und der Wiederaufbau wird noch viele Jahre und Anstrengungen fordern.

Deshalb gedachten wir an diesem Tag der Opfer in einer Schweigeminute und in einer anschließenden buddhistischen Zeremonie vor dem Eingang der Konsular-Abteilung der Japanischen Botschaft Hiroshimastr. 10. Mit Blumen und brennenden Kerzen wollten wir den Menschen in den betroffenen Präfekturen unsere Anteilnahme zeigen und sie dadurch weiter ermutigen.

Brigitte und Frank Brose, Kizuna-in-Berlin e.V. 12.03.2016

Weihnachtspaket-Aktion 2015

Auch 2015 haben wir zu Weihnachten die vom Tsunami und Erbeben zerstörte Region nicht vergessen. In Ôtsuchi ist inzwischen unser Paket mit selbstgebasteltem Spielzeuge und Keksen wohlbehalten angekommen und während der Neujahrsfeier im Denshokan an die Kinder verteilt worden.

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Frank Brose, Kizuna-in-Berlin e.V. 01.01.2016

Drittes Tsubasa (Flügel)-Projekt erfolgreich beendet

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Am 29.07.2015 kamen auf Einladung von Kizuna-in-Berlin zum 3. Mal Oberschüler aus der vom Tsunami und Erdbeben betroffenen Präfektur Iwate für 9 Tage nach Berlin, um hier ein anderes Land und eine andere Kultur kennenzulernen.
Ziel war es, den jungen, durch die Katastrophe aus ihrem Alltag gerissenen und mit Sorgen belasteten Menschen, die Möglichkeit zu geben, mit deutschen Jugendlichen in einen interkulturellen Austausch zu treten, Freundschaft zu schließen und Erfahrungen zu sammeln, die sie vielleicht in ihre Zukunftsgedanken für den lokalen Wiederaufbau einfließen lassen.
Vom 29.07. bis zum 06.08.2015 hielten sich die 6 japanischen Oberschüler mit ihren 3 japanischen Betreuern in Berlin auf. In dieserZeit wohnten Sie bei deutschen Gastfamilien und nahmen mit ihren deutschen Gastgeschwistern täglich an einem von den Kizuna-Mitgliedern gestalteten vielfältigen Programm teil.

Eine ausführliche Beschreibung des diesjährigen Tsubasa-Projektes können Sie hier in einem deutschen Bericht mit der Gruppenpräsentation der Schüler im Anhang nachlesen.
Ein Rundfunkbeitrag des rbb (Radio Berlin Brandenburg) im Magazin „Kulturtermin“ mit Interviews der Schüler und Kinzuna-Mitglieder ist hier zu hören.

Stadtführungen und der Besuch von Betrieben und Sozialeinrichtungen wechselten sich mit dem Besuch des Roten Rathauses, der Japanischen Botschaft und der Mitarbeit bei der Berliner Tafel ab. Schwerpunkt war dieses Jahr der Themenkreis „bürgerschaftliches und soziales Engagement und erneuerbare Energie“.

In einem 2-tägigen Workcamp mit deutschen Studenten und Schülern sowie in der Botschaft konnten sie den Stand des Wiederaufbaus in Tōhoku und ihre Sicht der Dinge jeweils eindrucksvoll vortragen und wurden so zu Botschaftern ihrer Region.

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Für uns als Veranstalter war das größte Geschenk zu sehen, wie schwer den japanischen und deutschen Jugendlichen der Abschied fiel. Viele Tränen flossen. Diese intensive Woche hat bei allen Beteiligten sicher zu einem tieferen Verständnis unser beider Länder beigetragen. Es sind Freundschaften entstanden und das Kennenlernen der jeweiligen anderen Kultur hat bei einigen Teilnehmern sogar Berufswünsche angeregt.
Die japanischen Schüler haben durch ihre gelungenen Einzel- und Gruppenpräsentationen und die Erfahrung sich auch im Ausland gut verständigen und ihre Meinung darstellen zu können, sichtbar an Selbstbewußtsein gewonnen.
Durch das angebotene, vielfältige Programm hoffen wir darüber hinaus, den japanischen Gästen, den Schülern wie ihren Betreuern, auch ein wenig an Anregung und Ermunterung für den Wieder- aufbau ihrer zerstörten Heimat gegeben zu haben.

Frank Brose, Kizuna-in-Berlin e.V. 17.09.2015

Sechster Einsatz im Mai 2015

Vom 12. bis 22. Mai 2015 fand der sechste Einsatz in Nordost-Japan in der Provinz Iwate-ken statt. Schwerpunkt war, Familien (Bauern, Fischer, Handwerker), die noch immer an den Folgen des Tsunami vom 11.3.2011 leiden, bei der Bewältigung ihrer täglichen Probleme zu unterstützen. Die Arbeiten berührten alle denkbaren Tätigkeitsfelder, wie z.B. Agrarsektor, Fischereiwesen, Tierhaltung, Bautätigkeit usw.  Die Einsatzorte waren Rikuzentakata-Kamiosabe, Kamaichi, Tôno, Ôtsuchi und Komedôri.

Jeweils 2 – 3  der insgesamt 15 Teilnehmer wurden einer Familie zugeteilt, mit der sie in diese Zeit zusammen arbeiteten und lebten. Die Flug- und sonstige Transportkosten hatten die Teilnehmer selbst übernommen, während die betreffenden Familien sie mit Kost und Logie versorgten.
Organisiert wurde der diesjährige Arbeitseinsatz von unserem Mitglied Frank Beyer  in Kooordination mit unserem japanischen Partner NPO Tôno Magokoro Net. Am 17. April fand in Bernsdorf/Sachsen ein Vorbereitungstreffen (siehe Foto) statt. Einen detaillierten, bebilderten Bericht mit vielen Hintergrund- informationen können Sie hier lesen.

K6Gruppe

Während des Aufenthaltes in Tôno wurde zugleich die Endauswahl der Schüler für das Tsubasa-Projekt 3 durchgeführt..

Frank Brose, Kizuna in Berlin e.V. , Juni 2015

Stilles Gedenken am 11. 03. 2015

Am 11. März 2014 jährt sich die große Erdbeben-, Tsunami- und Nuklearkatastrophe in Japan zum vierten Mal. Wir möchten an diesem Tag erneut der Opfer in einer Schweigeminute gedenken und durch Blumen und brennenden Kerzen den Menschen in Tohoku unsere Anteilnahme zeigen und sie dadurch ermutigen.
Wir treffen uns am Mittwoch, den 11.März 2015 ab 14.00 Uhr vor dem Eingang der Konsular-Abteilung der Japanischen Botschaft Hiroshimastr 10. Um 14.46 Uhr werden wir die Gedenkminute abhalten. Anschließend wird das Herz-Sutra rezitiert. Bis 16.00 Uhr hat die Botschaft uns die Möglichkeit eingeräumt, Blumen niederzulegen und Kerzen anzuzünden. Bitte setzen Sie mit uns dieses Zeichen der Freundschaft und Anteilnahme.

Frank Brose, Kizuna in Berlin e.V., Februar 2015

Weihnachtspaket-Aktion 2014 von Kizuna-Berlin

Auch in diesem Jahr haben wir Weihnachtspakete in die vom Tsunami zerstörte Region geschickt und inzwischen sind diese Pakete dort wohlbehalten angekommen.

NagahoraOtsuchi

Immer noch leben dort zahlreiche Menschen in provisorischen Unterkünften, denen wir so eine kleine Freude machen wollen. Für die von Kizuna-in-Berlin schon oft besuchte provisorische Siedlung Nagahora in Oofunato haben dem Paket Notenhefte für das dort entstandene Bewohner-Orchester beigefügt. Ansonsten wurden für die Pakete von einigen Kizuna-Mitgliedern wieder kräftig Kekse gebacken.
An die Schüler einer Grundschule in Otsuchi haben wir Weihnachtspostkarten abgeschickt, die wieder von Schöneberger Grundschülern im Kunstunterricht angefertigt wurden..

Kizuna in Berlin e.V. , 1. Oktober 2014

Zweites Tsubasa (Flügel)-Projekt erfolgreich beendet

Die 6 Schüler aus der Iwate-Präfektur sind nach ihrem 8-tägigen, erlebnisreichen Berlin-Aufenthalt am 8. August wieder nach Japan zurückgekehrt. Allen die zum Erfolg des umfangreichen Programmes beigetragen haben möchten wir recht herzlich danken!
Inzwischen liegt ein deutscher Bericht über das diesjährige Tsubasa-Projekt vor. Eine ebenfalls bebildete, aber gekürzte Übersetzung auf Japanisch findet sich hier.

Frank Brose, Kizuna in Berlin e.V. , September 2014

Fünfter Einsatz im April und Mai 2014

Der fünfte freiwillige Einsatz von Kizuna-in-Berlin konnte inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden. In der Zeit vom 21. April bis 3. Mail leisteten wir wieder Volontärarbeiten in Rikuzentakata, Ôtsuchi, Kamiosabe und anderen Orten. Einen thematisch gegliederten Bericht von Frank Brose, mit vielen Hintergrundinformationen können Sie auf deutsch oder japanisch lesen. Ebenfalls auf Japanisch gibt es einen ausführlichen kalendarischen Bericht von Hiroomi Fukuzawa. Ein Bericht über das musikalische Programm von Frauke Twork finden Sie hier .

Juni 2014, Frank Brose, Kizuna in Berlin e.V

Stilles Gedenken am 11. 03. 2014

Am 11. März 2014 jährt sich die große Erdbeben-, Tsunami- und Nuklearkatastrophe in Japan zum dritten Mal. Wir möchten an diesem Tag der Opfer in einer Schweigeminute gedenken und durch Blumen und brennenden Kerzen den Menschen in Tohoku unsere Anteilnahme zeigen und sie dadurch ermutigen.
Auch jetzt ist der Alltag noch nicht wieder in den Dörfern und Städten an der Küste und um das havarierte Atomkraftwerk eingekehrt und der Wiederaufbau wird noch viele Jahre und Anstrengungen fordern.

Wir treffen uns am Dienstag, den 11.März 2014 ab 14.00 Uhr vor dem Eingang der Konsular-Abteilung der Japanischen Botschaft Hiroshimastr 10. Um 14.46 Uhr werden wir die Gedenkminute abhalten. Bis 16.00 Uhr hat die Botschaft uns die Möglichkeit eingeräumt, Blumen niederzulegen und Kerzen anzuzünden. Bitte setzen Sie mit uns dieses Zeichen der Freundschaft und Anteilnahme.

Besuch aus Japan in Berlin

In der Zeit vom 24. bis zum 29. Januar 2014 konnten wir Herrn Ryoichi Usuzawa, den Vizepräsidenten der NPO Tono Magokoro Net sowie Herrn Prof. Yukio Yamaguchi vom Social Work Research Institut des Japan College of Social Work, Tokyo, in Berlin als unsere Gäste begrüßen.
Anlass des Besuches war die Vertiefung der Zusammenarbeit mit Kizuna-in-Berlin e.V. und die Vermittlung verschiedener Kontakte zu Berliner Einrichtungen und NPO`s.
Über den Berlin-Besuch können Sie einen Bericht auf deutsch sowie auf japanisch lesen.

Weihnachtsgeschenk-Aktion 2013

Die Weihnachtsgeschenk-Aktion 2013 von Tomo-no-kai und Kizuna-Berlin für Schüler im Katatrophengebiet ist angelaufen. Bericht auf Deutsch und Bericht auf Japanisch

Erstes Tsubasa-Projekt beendet

Im August hatte Kizuna-in-Berlin in Zusammenarbeit mit unserem japanischen Partner Tôno Magokoro Net fünf Schüler aus der Iwate-Präfektur, einer der durch die Katastrophen vom 11. März 2011 schwersten betroffenen Präfekturen, nach Berlin eingeladen, um ihnen Einblick in die deutsche Kultur und Gesellschaft zu geben, in Kontakt mit deutschen Jugendlichen zu kommen und eventuell Erkenntnisse und Erfahrungen zu gewinnen, die sie später für den Wiederaufbau der Region nutzen können. Inzwischen sind die Schüler wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Allen die das Projekt unterstützt haben möchten wir hier unseren Dank aussprechen!
Inzwischen liegt ein ausführlicher Projektbericht von Dr. Frank Brose in deutscher und ein japanischer Fassung vor. Sehr lesenswert sind auch die Kurzberichte der japanischen Schüler, die hier in deutscher Übersetzung und im japanischer Originalversion vorliegen. Kizuna-Berlin-Mitglied Frank Beyer übersetzte die japanischen Berichte ins Deutsche. Außerdem können Sie sich auf der HP unseres Partners Tôno Magokoro Net einen Bericht mit Photos und ein Video der Schüler ansehen. Das Tsubasa-Poster mit dem das Projekt in Japan beworben wurde, können sie hier sehen.

Kizuna in Berlin e.V. Oktober 2013

Vortrag in der Japanischen Botschaft am 14.08.2013

Im Rahmen der Veranstaltung „Der Klang des Hammerschlags beim Wiederaufbau“  hielt Frank Brose im Veranstaltungsaal der Japanischen Botschaft einen Vortrag über die Aktivitäten des Kizuna Berlin. Schwerpunkte waren der Stand des Wiederaufbaus und das am gleichen Tag erfolgreich abgeschlossene erste Tsubasa-Projekt.

Kizuna in Berlin e.V.           August    2013

Vierter freiwilliger Einsatz beendet

Am 19. Mai haben wir unseren freiwilligen Einsatz erfolgreich beendet. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gesund nach Deutschland zurückgekehrt. Folgende Berichte können inzwischen abgerufen werden:

Frank Brose: Japanischer Bericht über den vierten Freiwilligen-Einsatz in Tohoku:
1.Teil [Kamiosabe(Berlin Haus), Okirai, Otsuchi] und 2.Teil [Kesennuma, Rikuzentakata, Ōfunato,]

Brigitte Jogschies-Brose: Deutscher Bericht über den vierten Freiwilligen-Einsatz in Tohoku:
1.Teil [Kamiosabe(Berlin Haus), Okirai, Otsuchi] und 2.Teil [Kesennuma, Rikuzentakata, Ōfunato,]
Frauke Twork: Deutscher Bericht (Fotos Frauke Twork und Frank Brose)

Hiroomi Fukuzawa: Thematisch gegliederter Bericht auf deutsch und japanisch.

Kizuna in Berlin e.V.       10. Juni 2013

Vortrag über die Aktivitäten des Vereins „Kizuna in Berlin“ bei der DJG-Nordbayern

Brigitte Brose, Dr. Frank Brose und Dr. Hiroomi  Fukuzawa besuchten zwischen 20.und 23.04. 2013 Fürth und Nürnberg, um auf dem Bazar beim Sakura-Fest in Fürth teilzunehmen und Vortrag über Kizuna Berlin zu halten. Der Verkauf und der Vortrag liefen ausgezeichnet. Wir danken der DJG Nordbayern und ihren Helfern vom Herzen.

Kizuna in Berlin e.V.

23.03.02013: Vortrag bei der Konrad Adenauer Stiftung

Im Rahmen des Wochenendseminars mit dem Thema „Japan nach Fukushima“ hielt Dr. Hiroomi Fukzawa bei der Korad Adenauer Stiftung einen Vortrag über die Aktivitäten des Kizuna Berlin . Das Seminar leitete Frau Prof. Blechinger-Talcot der Freien Universität Berlin. Wenn Sie den Titel klicken, können  den Text lesen.

Kizuna in Berlin e.V.

11. März 2013: „Prozess des Wiederaufbaus“- Gedenkveranstaltung

Am 11. März 2013 fand im Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin eine Gedenkveranstaltung zum 2. Jahrestag der Dreifachkatastrophe im Ostjapan statt. Im Rahmen dieser Gedenkveranstaltung hielt  Frank Brose einen Vortrag über die Aktivitäten des Kizuna Berlin und den Stand der Wiederaufbauarbeiten .

10. März 2013: „Brücke der Freundschaft“- Gedenkveranstaltung

Die Gedenkveranstaltung verlief unter einer großen Beteiligung erfolgreich. Herr Botschafter Takeshi Nakane hielt freundlicherweise eine ansprechende Rede. Eiko Nagasaki berichtete über die Aktivitäten von „Tomo no kai“ und Frank Brose berichtete über die Aktivitäten von „Kizuna in Berlin“ (-> Rede), außerdem wurde eine Fotoaustellung  gezeigt. Wir bekamen zahlreiche Spenden und verkauften viel auf dem Bazar. Die Musikgruppe „Godai“, der spontane Performanceauftritt von Kazuma und der Chor der Deutsch-Japanischer Gesellschaft trugen zum Gelingen der Veranstaltung erheblich bei. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Kizuna in Berlin e. V.

10. März 2013: Brücke der Freundschaft – Gedenkveranstaltung zur Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Ostjapan vom 11. März 2011

Zwei Jahre sind nach der großen Erdbeben- und Tsunamikatastrophe, die weite Teile Ostjapans zerstört hat, vergangen. Obwohl schon gewaltige Aufbau-arbeiten geleistet wurden, sind noch viele Wunden offen. Wir möchten weiter einen kleinen Teil dazu beitragen, diese zu schließen. Am 10. März werden wir der Opfer der Katastrophe gedenken und von unseren Erfahrungen vor Ort und den weiterhin geplanten Unterstützungsarbeiten berichten. Wir würden uns freuen, wenn Sie durch Ihr Kommen den Menschen im zerstörten Gebiet Ihre Solidarität bekunden.

Zeit:     10. März 2013, von 13 Uhr bis 18 Uhr
Ort:      Ev. Philipp-Melanchthon-Kirche.    Kranoldstr. 16, 12051. Berlin
Programm: 
1. Teil in der Kirche: 
12:45    Einlass
13:00   Begrüßung und Schweigeminute
13:15    Musik vom Quartett Berlin-Tokyo und Bericht über die Voluntärarbeit von Kizuna in Berlin e.V.
 2.Teil im Gemeinderaum: 
15:00   Basar (Kleine Artikel, Geschirr aus Japan, Sushi, Getränke usw.), Fotoausstellung über den Hilfseinsatz
16:00   Musik + Performance , Gruppe: „Godai“
18:00   Ende der Veranstaltung

Veranstalter:     Kizuna in Berlin e.V. + Tomo no kai (Freundeskreis)

11. März: Gedenkveranstaltung zur Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Ostjapan vom 11. März 2011 

Im JDZB findet auch noch eine Gedenkveranstaltung, die Kizuna in Berlin e.V. mit veranstaltet, statt. Auf der Veranstaltung hält Herr Shinichi SAKAGUCHI vom „Reconstruction Agency“ einen Vortrag über den Stand der Wiederaufbauarbeit. Außerdem spricht Herr Botschafter Takeshi NAKANE. Im zweiten Teil berichten Herr Kurt Görger und Herr Munehisa TAKEYA von der DJGB und Dr. Frank Brose vom Kizuna in Berlin e.V. über ihre jeweiligen Hilfsarbeiten.

Zeit: 18:30 am 11. März 2013
Ort: JDZB, Saargemünder Str. 2, 14195
Programm:
18:00    Öffnung des Saals
18:30    Musik
18:35    Eröffnung:
Dr. Friederike Bosse
S. E. NAKANE Takeshi
18:45    Bericht über den Stand der Wiederaufbauarbeit
Herr SAKAGUCHI Shinichi, Reconstruction Agency
19:55    Pause
20:05   Bericht über die Aufbauhilfe
Herr Kurt Görger und Herr TAKEYA Munehisa (DJGB)
Dr. Frank Brose (Kizuna in Berlin e.V.)
20:55    Ende

Benefizbazar am 01.12.2012

Der vom Kizuna-Berlin-Freundeskreis veranstaltete Bazar zugunsten der vom Großen Erdbeben in Nordosten-Japan betroffenen Kinder endete mit einem großen Erfolg. Wir danke Ihnen für Ihre Unterstützung!

Ort: Freie evangelische Gemeinde Berlin-Tempelhof, Wenckebachstr. 5, 12099 Berlin
Zeit: 1. Dezember, 12-17 Uhr
Kizuna-Berlin-Freundeskreis

Aufbauarbeit in Tohoku – unser dritter Arbeitseinsatz im Oktober 2012

Als dritter Einsatz fuhren wir, etwa 25 Leute aus Deutschland und Japan, im Oktober 2012 nach Tohoku und verrichteten Aufbauarbeiten wie Baumpflanzen, Säuberung der Strände, Schlammbeseitigung aus Abwasserkanälen, Schulbesuch oder Austausch mit den Bewohnern in temporären Siedlungen.  Genaues können Sie in den folgenden Berichten lesen:

Frank Brose:  Bericht über den dritten Freiwilligen-Einsatz in Tohoku:
Deutsch     1.Teil  [Ōfunato, Kamiosabe(Berlin Haus), Otsuchi] und 2.Teil [Rikuzentakata, Kesennuma]
Japanisch 1.Teil  [Ōfunato, Kamiosabe(Berlin Haus), Otsuchi] und 2.Teil [Rikuzentakata, Kesennuma]
Hiroomi Fukuzawa: Thematisch gegliederter Bericht auf deutsch und japanisch.

Die Ziele von Kizuna in Berlin e.V. und unsere ersten beiden Arbeitseinsätze im September 2011 und April 2012

Wir unterstützen die Wiederaufbauarbeit im Katastrophengebiet, das durch das große Beben und den Tsunami vom 11. März 2011 zerstört worden ist.

Grund: Die Ereignisse vom 11. März, das große Erdbeben, der gigantische Tsunami und der Reaktorunfall, bewegten uns hier in Deutschland. Das Austreten radioaktiver Strahlung führte zu panikartigen Reaktionen. Ausländer reisten in großer Zahl aus Japan aus, besonders Deutsche, die bereits 1986 die Katastrophe Tschernobyls und eine starke Anti-AKW- Bewegung erlebt hatten. Jedoch besteht bei den Deutschen, mit denen wir gesprochen haben, ein großes Interesse, nach Japan zu fahren und einen aktiven Beitrag zur Bewältigung der Katastrophe zu leisten. Deshalb gründeten wir den Verein.

Bis jetzt: Im September 2011 fuhren wir, 16 Leute, nach Tohoku und verrichteten zwei Wochen lang Volontärarbeit. Von 14. bis 30. September hielten wir uns zuerst in Tono und dann Ofunato auf und zeigten unsere Anteilnahme vor Ort, indem wir täglich freiwillige Arbeit leisteten. Unsere Berichte können Sie hier auf deutsch und japanisch lesen. Der Tagesspiegel berichtete auch unseren Einsatz.


Reinigung von Regenwassergräben in Oofunato

Im April 2012 fuhren wir zum zweiten Mal nach Tohoku und verrichteten wieder Volontärarbeit, außerdem wohnten wir der Zeremonie des ersten Spatenstichs für ein Gemeindezentrums in Rikuzentakata-Osabe bei, das hauptsächlich von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin finanziert wird. Durch unsere Tätigkeit in den zerstörten Gebieten konnten wir gute Kontakte zu den verschiedensten, an der Bewältigung der katastrophalen Folgen beteiligten Organisationen knüpfen und so dieses Projekt der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin vermitteln und erfolgreich koordinierend begleiten. Wir besuchten die Bewohner in den Behelfswohnungen und zeigten Ihnen unsere Anteilnahme. Hier die Berichte, deutsch und japanisch.

Weitere Projekte

Über die Unterstützung bei den Aufbauarbeiten hinaus verfolgen wir weitere Projekte, wie Einladung einer Schülergruppe aus der Region oder Baumpflanzaktionen.

Wir danken Ihnen herzlichst!
Kizuna in Berlin e.V.