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Projekt-„Tsubasa“

Fünftes Tsubasa (Flügel)-Projekt erfolgreich beendet

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder ein Tsubasa-Projekt erfolgreich durchführen und unsere japanischen Gäste sind inzwischen alle gesund und wohlbehalten nach Japan zurückgekehrt.
Dank der Mitarbeit vieler Beteiligter, von der Japanischen Botschaft über die Berliner Senatsverwaltung und das Europäisches Energieforum (EUREF) bis zur Berliner Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW) war das Programm interessant und abwechslungsreich und die japanischen Schüler konnen wieder viele Anregungen mit nach Hause nehmen.

 

 

  

Eine ausführliche Beschreibung des diesjährigen Tsubasa-Projektes können Sie hier in einem deutschen Bericht mit der Gruppenpräsentation der Schüler im Anhang nachlesen.
Eine kurze tabellarische Zusammenstellung des Berlin-Programmes finden Sie hier.

Dr. Frank Brose / Kizuna in Berlin e.V., 22. August 2017

Viertes Tsubasa (Flügel)-Projekt erfolgreich beendet

Die 6 Schüler aus der Iwate-Präfektur sind nach ihrem 8-tägigen Berlin-Aufenthalt am 10. August wieder nach Japan zurückgekehrt. Allen die zum Erfolg des umfangreichen Programmes beigetragen haben möchten wir recht herzlich danken! Einen deutscher Bericht über das diesjährige 4.Tsubasa-Projekt finden Sie hier.

Dr. Frank Brose / Kizuna in Berlin e.V., 9. September 2016

 

Drittes Tsubasa (Flügel)-Projekt erfolgreich beendet

Die 6 Schüler aus der Iwate-Präfektur sind nach ihrem 8-tägigen Berlin-Aufenthalt am 6. August wieder nach Japan zurückgekehrt. Allen die zum Erfolg des umfangreichen Programmes beigetragen haben möchten wir recht herzlich danken!
Einen deutscher Bericht über das diesjährige Tsubasa-Projekt finden Sie hier.

Kizuna in Berlin e.V. , 7. September 2015

Zweites Tsubasa (Flügel)-Projekt erfolgreich beendet

Die 6 Schüler aus der Iwate-Präfektur sind nach ihrem 8-tägigen, erlebnisreichen Berlin-Aufenthalt am 8. August wieder nach Japan zurückgekehrt. Allen die zum Erfolg des umfangreichen Programmes beigetragen haben möchten wir recht herzlich danken! Einen deutschen Bericht finden Sie hier .

Kizuna in Berlin e.V. , 14. September 2014

Zweites Tsubasa (Flügel)-Projekt

Wieder wird die Schülergruppe aus Iwate-Präfektur von uns nach Deutschland eingeladen. Diese Mal kommen 4 Schülerinnen und 2 Schüler nach Berlin. Sie halten sich in Deutschland vom 30. Juli bis 7. August auf. Das Projekt ist durch die großzügige Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung ermöglicht.
Genaues Programm und Informationen folgen demnächst.

Mai 2014,                 Kizuna in Berlin e.V

 

Berichte der Schüler!

Hier sind die Berichte der Schüler, die sie nach ihrer Rückkehr schrieben. Deutsche Übersetzung und die japanische Originalversion.

November 2013

 

Die Schüler sind wohlerhalten wieder zu Hause!

Die fünf Schüler aus der Iwate-Präfektur sind am 14. 08. 2013 abgereist, nachdem sie eine wunderschöne und erlebnisreiche Woche in Berlin verbracht hatten. Und die Meldung, dass sie gestern gut nach Hause zurückgekommen sind, erreichte uns. Wir berichten ausführlich über ihren Aufenthalt in Bälde. Wir danken Ihnen für Ihre großartige Unterstützungen! Sie können genau erfahren, was sie in Berlin gemacht haben, wenn Sie die Berichte von Frank Brose lesen. Deutscher Bericht und japanischer Bericht.

Kizuna in Berlin e.V.                   September 2013

 

Projekt „Tsubasa (Flügel)“

– Ziel

Durch dieses Projekt werden junge Leute aus der Katastrophenregion die deutsche Kultur und Gesellschaft kennenlernen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen können sie später bei dem Wiederaufbauprozess der Region verwenden, so wird die Völkerverständigung voran getrieben und vertieft.

– Gegenstand

Einladung von fünf Schülern aus der Iwate-Präfektur, einer der drei vom Erdbeben und Tsunami am schwersten betroffenen Präfekturen im Nordosten Japans, nach Berlin. Ihren einwöchigen Aufenthalt verbringen sie bei deutschen Familien. Während dieser Zeit lernen sie in Workshops, Diskussionsrunden, Ausflügen, Besuchsprogrammen usw. Gleichaltrige und Bürger in Deutschland kennen.

Wir entschieden uns, nur Schüler aus der Iwate-Präfektur einzuladen, obwohl die Katastrophe eine viel größere Region betroffen hatte. Der Grund ist: Unsere Kräfte sind begrenzt, und wir haben bis jetzt menschlich als auch organisatorisch zu der Iwate-Präfektur eine sehr feste Beziehung aufgebaut.

– Eigene Vorarbeiten, Erfahrungsstand, Referenzprojekte

Kizuna in Berlin führte in der Region bereits drei Mal erfolgreich Volontärarbeit durch (Siehe bitte die Berichte auf der HP „www.kizuna-in-berlin.de“). Die NPO Tono Magokoro Net (später TMN genannt) und der Verein Kizuna in Berlin arbeiteten bereits erfolgreich. Der japanische Partner, die NPO TMN, führte bereits Gespräche mit der Iwate-Kyoiku Iinkai (amtliche Kommission der Erziehung der Iwate-Präfektur) und verschiedenen Medien, und sie sagten eine Zusammenarbeit zu. Der Verein Kizuna in Berlin besuchte und trug das Projekt bereits in einigen Schulen wie z.B. der Ofunato Highschool mehrmals vor. Außerdem versicherten uns der
Ofunato-Rotaryclub, die Ofunato-Kyoiku-Iinkai (amtliche Kommission der Erziehung der Stadt Ofunato) und der Bürgermeister von Ofunato, den wir bereits drei Mal besuchten, ihre Unterstützung. Über die detaillierte Darstellung der Vorbereitung vom TMN lesen Sie bitte das
beigefügten Schreiben vom TMN.

– Teilnehmer/ Zielgruppe (Anzahl, Alter, Herkunft, Auswahlkriterien)

5 Schüler von verschiedenen Highschools aus der Iwate-Präfektur. Alter zwischen 16 und 19 Jahren. Herkunft: sie stammen aus der Iwate-Präfektur und sind in irgendeinerweise von der Katastrophe betroffen. Auswahlkriterien: der Kandidat besitzt die Fähigkeit, seine Gedanken und Meinungen überzeugend vorzutragen, also Kommunikationsfähigkeit wird gefragt. Eine gute Schulleistung wird erwünscht, ist jedoch nicht ausschlaggebend. Englischkenntnisse sind erwünscht.

– Projektaufbau und –ablauf, Zeitplan

Das Projekt wird im März/April in der Region per Zeitung und Mitteilungen an Schulen bekannt gegeben und die Ausschreibung beginnt. Der Bewerbung sind Lebenslauf, Schreiben über Motivation und Zukunftsvision sowie Schulzeugnis beizufügen. Der Bewerbungsschluss ist Mitte April., dann erfolgt das Vorauswahlverfahren nach den schriftlichen Unterlagen. Mitte Mai werden die Ausgewählten zur Endauswahl zum Gespräch eingeladen. In dieser Zeit plant Kizuna in Berlin den vierten Einsatz in der Region, deshalb können einige Mitglieder beim Gespräch mitwirken. Die Entscheidung wird Ende Mai mitgeteilt. Vorbereitungstreffen finden im Juni und Juli statt. Die
Fahrt nach Deutschland wird voraussichtlich im August stattfinden. Das genaue Datum wird bald mit den japanischen und deutschen Schulen und den Kyoiku-Iinkai ermittelt und entschieden.
Die Fahrt zum Flughafen Narita erfolgt mit dem Zug und in einem Hotel am Flughafen findet eine Übernachtung statt. Eine erwachsene Person vom TMN oder dem von Kizuna Ichikawa (japanische Zweiggruppe von Kizuna in Berlin e.V.) wird die Schüler bis zu ihrer Rückkehr nach Hause begleiten.

Der Aufenthalt in Berlin: Ein zweitägiges Workcamp mit den Schülern aus den Gymnasien in Berlin, an denen Japanisch als zweite Fremdsprache unterrichtet wird, ist geplant. Dort werden gemeinsam verschiedene Aufgaben gelöst, Englisch und Japanisch gegenseitig unterrichtet, über verschiedene Themen diskutiert und Vorträge gehalten. Außerdem sind Besuche bei verschiedenen Institutionen wie Gymnasien, Universitäten, Museen, wissenschaftliche Einrichtungen wie Fritz Haber Institut (wegen der Entdeckung der Kernspaltung), historischen Sehenswürdigkeiten wie Hiroshima-Platz oder Truman-Villa, vorgesehen. Ein Ausflug nach Wolfsburg und Besichtigung
der VW-Werkshalle (eventuell Gespräch mit Herrn Makoto HASEBE, Fußballspieler beim VfL Wolfsburg und Kapitän der Nationalmannschaft. Er stiftete den Opfern der Katastrophe den Erlös seines Millionen-Bestsellers) wird in Erwägung gezogen. Besuche beim Bürgermeister, Politikern, Wissenschaftlern, Künstlern oder sonstigen Persönlichkeiten werden stattfinden.
Wir haben einige Lehrerinnen an Gymnasien, wo Japanisch als Fremdsprache unterrichtet wird, angesprochen und Zusagen zur Zusammenarbeit bekommen. Etliche deutsche Familien stehen zum Homestay bereit.
Wir sind davon überzeugt, dass wir im April genug Zeit haben, den Aufenthalt der Gäste in Berlin zu organisieren, da schon eine Menge Vorarbeiten geleistet wurden.

Berlin, 22.03.2013

Dr. Hiroomi Fukuzawa